Falscher Engel. Mein Höllentrip als Undercover-Agent…
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Geheimagent Jay Dobyns berichtet wie er als Biker und Geldeintreiber das Vertrauen der südamerikanischen Angels gewinnt und nach und nach deren Denkensweisen annimmt. Er pendelt zwischen Beruf, Familie und Mitglied, dessen er allen auf seine Art und Weise nicht gerecht wird. Er taucht tiefer und tiefer in die Denkensweisen und Machenschaften der Angels ein, und versucht einen Seiltanz zwischen Legalität, Beruf und seinem eigenen Leben. Der Leser wird auf eine Reise in südamerikanische Geschichte und Machenschafften der vor Ort lebenden Angels mitgenommen. Er ermittel 2 Jahre und begreift selbst erst zum Ende das auch diese Tätigkeit zu Lasten seiner Gesundheit geht.
Wer sich mit Bikern und Co. beschäftigt, wird mit auf eine Reise genommen die nicht uninteressant ist. Das Buch ist durchaus spannend geschrieben und der Leser möchte eigentlich wissen wie es weiter geht. Das Ende wirkt ein wenig abrubt runter geschrieben. Dennoch gewährt es einen Einblick in die Arbeit eines verdeckten Ermittlers der 2 Jahre abtaucht und ein Doppelleben führt. Es bewegt und erschreckt zugleich, dennoch fehlt der Funke um ein Bestseller in unseren Augen zu werden. Lesenwert allemal.
